T O T E N K O P F Ä F F C H E N

 

 

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Saimiri sciureus ist der wissenschaftliche Name dieser quirligen kleinen Primaten.Sai-miri kommt aus dem Indianischen und wurde so von den Zoologen übernommen.       
Totenkopfäffchen werden sie nur in Deutschland genannt. Im englischen Sprachraum nennt man sie Eichhörnchenaffen,was auch viel treffender ist.
Die Heimat der Äffchen ist Südamerika, wo sie hauptsächlich in den mittleren Baumregionen leben.Auf den Boden kommen die Tiere nur sehr selten.
Totenkopfäffchen sind ca.35cm groß und haben einen etwa 45cm langen Schwanz.1000g bringt so ein Wicht etwa auf die Waage, weibliche Tiere sind mit ca. 700g etwas
leichter.Während der Paarungszeit legen die Männer noch etwas zu,da die weiblichen Tiere sich nur die stärksten Partner suchen.
Es gibt insgesamt 5 Gruppen, von denen 2 als mittlerweile stark gefährdet gelten.Durch die Vernichtung des Lebensraums nimmt der Bestand aber immer mehr ab.
Sie leben in großen Gruppen bis zu 500
Tieren, die sich wiederum in kleinere Untergruppen aufspalten.Ausserhalb der Paarungszeit sind die Äffchen streng nach Geschlechtern getrennt.Die Betreuung des Nachwuchses übernehmen nur die weiblichen Tiere.Die Babys werden von allen weiblichen Mitgliedern der Gruppe betreut.
Bei Tieren, die in Gefangenschaft leben, ist beobachtet worden, daß auch männliche Äffchen hin und wieder Babys tragen.
Ich will auf folgenden Seiten von meinen Beobachtungen einer Gruppe Totenkopfäffchen, die in einem großen Freigehege lebten, berichten.Seit 10 Jahren haben wir
fast unsere gesamte Freizeit mit den Äffchen verbracht und bis heute noch keine Minute davon bereut.Leider sah sich der Betreiber der Anlage gezwungen, den
Tieren ein neues Zuhause zu suchen,da die Verluste durch uneinsichtige Besucher immer grösser wurden.Dazu muß man wissen, daß Totenkopfäffchen sehr empfindlich
auf Süssigkeiten reagieren.Schokolade, Bombons und jede Art von Süssigkeiten führen zu schweren Erkrankungen, die, wenn die Tiere nicht sofort ärtzlich betreut werden,unweigerlich zum Tode führen.
Natürlich kommt die Haltung in einem großen Freigelände der Natur am Nächsten, aber da ist eben der Mensch wie überall die größte Gefahr.

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